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Hightech für ein unbeschwertes Leben

Georg ist ein lebensfroher und offener Mensch. Er liebt das Leben und genießt es in vollen Zügen. Er hat eine große Leidenschaft – Geocaching. 1752 Punkte weltweit hat er dabei schon gesammelt. Und es sollen noch viele mehr werden. 3,5 Mio. gibt es insgesamt auf dem gesamten Planeten verteilt, sogar einer auf der Raumstation ISS, erzählt er voller Euphorie. „Das wäre doch mal was, sich diesen einen Punkten da oben zu ergattern“, sagt er grinsend. Georgs wahre Leidenschaft ist aber das Motorradfahren, was ihm im Jahr 2010 zum Verhängnis wurde. Bei einem schweren Unfall verlor Georg sein linkes Bein knieabwärts. Ein herber Schicksalsschlag möchte man meinen. Nicht so für den Programmierer, der durch seinen Job als Monteur schon alles auf der Welt gesehen hat – außer Australien.

Seine Lebensfreude ist ungebrochen, im Gegenteil, er strotzt geradezu vor Tatendrang. Zu Hause sitzen ist nichts für ihn, erzählt er, er muss raus und was erleben. Heute ist er für ein paar Feinabstimmungen im Vitalcenter. Unter den Mitarbeitern in der Orthopädie-Technik ist Georg bestens bekannt und wird herzlichst begrüßt von allen. Gerstberger ist für ihn mehr als nur ein Sanitätshaus. Für ihn ist es ein Partner, ein Wegbegleiter, auf den er baut und sich immer verlassen kann. Man merkt ihm an, dass er gerne lebt und an allem Spaß hat, was er macht.

Seit Januar 2016 hat er ein neues Beinprothesensystem – ein Genium X3 von Ottobock. Diese high-end Kniegelenksprothese ist wasserdicht und fügt sich nahtlos in die Laufbewegung von Georg ein, alles vollautomatisch. Mit seinem Smartphone kann Georg sogar bestimmte Einstellungen vornehmen, wie beispielsweise einen Fahrradmodus. Er ist überglücklich mit dem neuen System. In einer Woche geht es für Georg und seine Frau zurück in die Staaten. Erst Mitte Dezember wird er wieder nach Deutschland reisen. Pünktlich zur Weihnachtsfeier seiner Laufgruppe, den Gerstberger´s Rot Runners. Eine Gruppe aus gleichgesinnten, die sich einmal im Monat zum Laufen treffen und einige gesellige Stunden miteinander verbringen, sich austauschen und sich nie vom Wetter aufhalten lassen. Im nächsten Jahr soll es dann soweit sein – Australien, der einzige Kontinent der ihm noch fehlt. Er sagte dazu: „Die meisten Grenzen setzt sich der Mensch selbst im Kopf“. Georg selber kennt kaum Grenzen, muss er auch nicht. Hand in Hand mit Gerstberger geht er seinen Weg weiter und lebt sein ganz persönliches Abenteuer durch das Leben.